Ragweed
Ragweed – eine invasive Pflanze mit gesundheitlichen Folgen
Das Beifußblättrige Traubenkraut, auch "Ragweed" genannt, stammt ursprünglich aus Nordamerika und breitet sich seit dem 20. Jahrhundert auch in Österreich aus. Im Naturpark Leiser Berge findet es auf offenen, gestörten Flächen wie Wegrändern, Brachflächen und Äckern günstige Bedingungen.
Warum ist das Traubenkraut invasiv?
Ragweed produziert große Mengen an stark allergenen Pollen, die schon in kleinsten Mengen bei betroffenen Personen Heuschnupfen und Asthma auslösen können. Zudem verdrängt die konkurrenzstarke Pflanze heimische Arten und verändert die Vegetationszusammensetzung. Ebenso können sich die meisten heimischen Insekten nicht von der Pflanze ernähren, was dazu führt, dass viele Arten verschwinden.
Was kann unternommen werden?
Um die Ausbreitung einzudämmen, ist es hilfreich die Ragweed-Bestände frühzeitig zu erkennen um sie fachgemäß zu entfernt und im weiteren Schritt die Entwicklung laufend zu kontrolliert. So wird versucht, die biologische Vielfalt und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.


